Spielplatz

Bauernhaus Museum Muttenz


Das Bauernhaus-Museum Muttenz geführt und gepflegt von der Arbeitsgruppe, Präsidium Jacques Gysin, hat uns zum Mitmachen angefragt. Die Begeisterung war gross, sich mit alten Spielen und alten Gebräuchen auseinander zu setzen. 2009 besuchten wir das Museum zum ersten Mal, im Oktober 2011 das zweite Mal.     "Hier der Bericht"

 

Das Wandern ist des Müller's Lust.

 

 

Ja was kommt da alles zum Vorschein. Ein alter Holzwagen, mit dem wie die Kinder demonstrierten, auf den Markt gefahren wurde. Vollpackung ist angesagt und der Wagen hat eben so sein Gewicht. Also schon auf dem Weg ins Dorf bemerkten die kleinen 1 MS starken Jugendlichen, dass die Arbeit früher noch auf Schusters Rappen nicht so einfach war wie heute. 

 

 

Selbstverständlich werden auf dem Markt Eigen-Gewächse verkauft, was auch im Garten geerntet werden kann und so kommt uns, dem Robinson-Spielplatz, der eigene Robi-Garten zu gute. Dort wurde Mais, Runkelrüben, Kartoffeln, Sonnenblumen und noch vieles mehr geerntet und ins Dorf mitgenommen. Natürlich nicht zum Verkaufen, sondern zum bearbeiten oder zur Verzierung.

 

Alter Marktwagen vom Robi-Platz.

 

 

Der geladene Wagen auf dem Vorplatz beim Bauernhaus-Museum. Die Ladung mit den Runkelrüben und Maiskolben ist nicht so leicht und braucht beim Ziehen eben Muskelkraft. 

 

 

  


 

Aus den Runkelrüben ( Durlips ) wurden Rebenlichter geschnitzt um so dem Herbst anzuzeigen, dass der Winter naht. Die Museums-Mannschaft schnitt mit der Rübenraffel die Rüben in kleine Stücke und dazu wurden Heuresten ( kurzgeschnittenes Heu ) beigemischt. Früher wurden die Rüben so dem Vieh verfüttert. Auch sind Runkelrüben vom Robigarten im Keller vom Bauernhaus- Museum gelagert, um die Tauglichkeit des Rübenkellers zu testen.

 

 

Uebrigens... Die Maiskolben wurden zu Zierzwecken mitgeschleift ......nein Mais gab es keinen. 

  


 

Auch die Ankenmacher sind am Werk gewesen und haben aus Voll-Rahm "Ankenmödeli" gemacht. Eine alte Hand-Rahmschleuder, noch aus Grossmutters Zeit, hat dazu gedient den Rahm zu schlagen bis es Anken wurde. 

Die Besucher konnten sich eine Verpackung selber basteln und so den Anken mit nach Hause nehmen.

 

Text: Robi Stocker,     Fotos: Mathias Hagen 

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